BRK setzt auf LUMIS Softwareprodukte


BRK Landesverband führt LUMIS Einsatzführungsunterstützung ein

Die Landesgeschäftsstelle des Bayerischen Roten Kreuzes hat im Juni die elektronische Führungsunterstützung LUMIS Applikationen aus dem bayerischen Softwaresystemhaus Euro-DMS eingeführt.

Man hat sich hier für die komplette Bandbreite entschieden. Von der Einsatzlenkung über Ressourcenmanagement und elektronische geokodierte Lagedarstellung bis hin zu Material- Personal- und Betroffenenmanagement kommen die Softwarekomponenten unterstützend zum Einsatz.

“Uns war wichtig, ein einfach zu bedienendes und leistungsstarkes als auch flexibles EDV System zu erhalten, mit dem unsere Führungskräfte und Mitarbeiter ohne große Einarbeitungszeit intuitiv ihre Führungsarbeit verrichten können. Ferner war für uns ausschlaggebend, in großen und überörtlichen Schadenslagen eine einheitliche „Führungssprache“ zu gewährleisten. Nachdem sowohl die Kollegen vom Malteser Hilfsdienst als auch der Johanniter Unfallhilfe an unterschiedlichen bayerischen Standorten seit Jahren mit LUMIS ausgestattet sind war für uns dieser Schritt nur logisch” berichtet Rudi Cermak Geschäftsführer der BRK Bereitschaften auf Landesebene und Katastrophenschutzbeauftragter.
“So kann nun eine noch effizientere Zusammenarbeit bei größeren Schadenslagen und Katastropheneinsätzen bereits in der Startphase gewährleistet werden”.

Was zu dieser Zeit noch keiner ahnte, der Softwareeinsatz kam schneller als erwartet. Und auf einmal ging es Schlag auf Schlag. Die bis dahin beispiellose Katastrophenlage in den bayerischen Hochwassergebieten machte die überregionale Koordination und Führung von massiven Kräften des Sanitätsdienstes erforderlich.


Im gemeinsamen Landeslagezentrum der Hilfsorganisationen beim Bayerischen Roten Kreuz an der Münchner Garmischer Straße liefen alle Fäden aus diesem Fachbereich zusammen. Hier überwachte man die dezentral bearbeitete Einsatzdokumentation, kommunizierte über das Nachrichtenmanagement mit den vertikalen Führungsebenen vor Ort und führte mittels dem LUMIS Kräftemodul dynamisch bayernweit Hilfeleistungskontingente an das Schadensgebiet heran.

In einem der sicherlich am stärksten betroffenen Landkreise Deggendorf wurde ein Meldekopf für die vor Ort befindliche medizinische Einsatzleitung eingerichtet. Hier übernahm der im Wechselschichtdienst mit LUMIS betriebene ELW3 des Malteser Hilfsdienstes Würzburg die Kommunikation und verteilte die anrückenden Einheiten nach taktischen Gesichtspunkten in der Schadensregion.

“Wir haben auf das richtige Pferd gesetzt” meint Martin Ibrom (Stellvertreter von Cermak und S1 im Landeslagezentrum). “Elektronisches Krisenmanagement auf hohem Niveau und dazu bestechend einfach in seiner Anwendung, genau das was wir in stressbehafteten Situationen wie diesen brauchen: kommen - hinsetzen - arbeiten. Immer gleich aufgebaute, an den jeweiligen Führungsprozess angepasste Strukturen, die konsequent modulübergreifend umgesetzt wurden”.

Freigabe: BRK LGST


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